Sanyes goes...

Sanyes goes...

Kenya

Alles begann mit einem GEDANKEN, daraus wurde ein TRAUM, ich verfolgte mit allen "Wenn und Abers" mein ZIEL und dann war ICH tatsächlich hier...in KENIA!

Die vielen Eindrücke und Erlebnisse dieser 14 Wochen möchte ich sehr gerne teilen und freue mich über jeden der die Zeit und das Interesse hat,
mich "virtuell" zu begleiten! www.sanyes.at



on tour...

KenyaPosted by Sanyes Wed, January 15, 2014 18:32:43

Time goes on...10 Wochen bin ich nun schon hier und meine lieben Freunde sind mittlerweile alle wieder abgereist. Wir hatte eine sehr tolle Zeit zusammen und ich habe mich wahnsinnig gefreut, dass sie hier waren und das Land mit mir gemeinsam ein wenig entdecken konnten...

Die erste war meine Travelmate Eva, sie war für mehr als 5 Wochen bei mir, dann kam Robert aus Salzburg für mehr als 2 Wochen und der zweite Robert ist für 10 Tage extra aus Indien angereist, um mit uns gemeinsam Silvester zu feiern.
Zum Jahreswechsel und zwischendurch hat sich netterweise auch noch Susi von Panairobi, auch eine Salzburgerin die hier in Nairobi lebt, uns angeschlossen.

5 Salzburger und Salzburgerinnen gemeinsam "on Tour in Kenia" :-) Herrlich!



Von Nairobi aus sind wir zu dritt in den sehr beeindruckenden und landschaftlich wunderschönen MASAI MARA Nationalpark gestartet und haben hier eine 3 Tages Safari über X-Mas gebucht. Da ich mich wie immer nicht entscheiden kann welche Fotos ich am Schönsten finde, habe ich einen extra Blogeintrag geschrieben :-)


Zurück in der Hauptstadt hat uns dann Susi zur Ihrer kenianischen Glühwein Party eingeladen, mit Original Glühfix frisch mitgebracht aus Salzburg...
zeitgleich mit dem Glühweinstand von Panairobi am Salzburger Weihnachtsmarkt....
tolle Idee...tolle Party! Danke dafür Susi! :-)



Dann kam der 2. Robert aus Indien angeflogen und wir sind direkt mit dem Nachtzug weiter nach Mombasa...auch dieses Erlebnis war ein echtes Erlebnis! ;-) Zuerst mussten wir geschlagene 6 Stunden bis nach Mitternacht warten, bis der Zug endlich kam, dann hatten wir eine 4er Kabine zum Relaxen und Schlafen und die Zugfahrt hat insgesamt für 500 Kilometer sage und schreibe 15 Stunden gedauert...puh, aber wir haben Abendessen und Frühstück bekommen und ich für meinen Teil konnte super schlafen bei dem "Geschaukle und Geratter"! Die Landschaft war sehr schön, alles sehr grün mit zum Teil faszinierender roter oder oranger Erde und weit und breit keine Zivilisation zu sehen, dafür Antilopen und Zebras.




In Mombasa angekommen sind wir direkt nördlich weiter an die Küste und nach Kilifi ins Gosana Nature Reserve...alles sehr einfach gehalten, mitten in der Natur, keine Elektrizität dafür umso mehr Getier...angefangen bei Kakerlaken bis hin zu gigantischen Tausendfüsslern und riesigen Hummeln...anfangs alles ein wenig gewöhnungsbedürftig und für mich eine Herausforderung NICHT zu schreien, wenn eines der Tiere meinen Weg kreuzte, aber auch sehr entspannend da es nur 4 Bungalows gab und die Besitzer und Mitarbeiter extrem zuvorkommend und sehr, sehr nett waren. Die Anlage wird von den "guten Samaritern" betrieben und sämtliche Erlöse kommen dem angrenzenden Waisenhaus zugute. Tolles Projekt! Und endlich Strand und Wärme...in Nairobi und Njoro ist es ja denn doch ohne Sonne und zumindest Nachts etwas kälter, da es auf 1.800 Metern liegt. Eine echte Wohltat am Strand zu relaxen und im Meer zu schwimmen.





Hier kam dann auch Susi dazu und wir haben gemeinsam Silvester gefeiert! Fast hätten wir das kenianische Mitternacht verpasst, da wir solange auf unser Abendessen warten mussten, wir haben aber glücklicherweise einen Tuk Tuk Driver erwischt, der mit uns über Stock und Stein DAS Silvester Race schlechthin hingelegt hat und er hat es tatsächlich geschafft uns mit sämtlichen Lachflash´s ein paar Minuten vor Mitternacht zu der von uns ausgewählten Location zu bringen. Dort angekommen, haben wir dann noch vorm Eingang unser Happy New Year mit den von mir mitgebrachten "Sternderlspritzern" gefeiert! Grins! Dafür haben wir uns einige ungläubige Blicke eingefangen und vorsorglich wurden die Security / das Militär geholt, da wir ihnen wohl ein wenig komisch vorgekommen sind, mit dieser für uns 5 sehr lustigen Aktion :-)) Das neue Jahr startete dann zuerst mit einer Komplikation, da die Location zwar sehr toll war aber die wollten doch tatsächlich pro Person über 50 Euro Eintritt und das ohne Getränke...darauf hin standen wir vorm Eingang so rum und haben überlegt was wir nun machen sollen, als der Veranstalter zu uns kam und uns kurzerhand eine riesen Nachlass gegeben hat und wir dann pro Person nur noch ca. 15 Euro bezahlen mussten...seine Aussage: er will uns happy und lächelnd sehen auf seiner Silvesterparty! Tschaka...und wir waren drinnen...es war dann eine Open Air Party mit DJs und einer Tanzfläche aus Sand und auch ein Beach war in der Nähe...also alles in allem eine sehr gelungene Silverstersause! ;-) Und eigentlich wollten wir dann 2 Stunden später auch auf das österreichische Silvester mit dem "Wiener Walzer" via YouTube anstoßen, aber leider waren wir erneut fast zu spät und YouTube überlastet...naja, aber wir haben an euch alle gedacht und zumindest auf euch angestoßen :-)



Der ursprüngliche Plan war es, mit Eva und den beiden Roberts zurück ins Rift Valley und nach Njoro zu fahren, damit sie "meine momentane Heimat" und
"meine Tumaini Kids" kennen lernen und wir wollten hier einen Ausflug in einen Nationalpark machen, um dort einen der höchsten Berg Kenias zu besteigen...
aber meistens kommt es anders als man denkt, denn es wurde von der kenianischen Regierung zwischenzeitlich ein neues Gesetz erlassen welches besagt, dass keine Nachtbusse mehr fahren dürfen, da die Unfallquote viel zu hoch war. Die Busgesellschaften haben meist nur einen Fahrer, der mit nur kurzen Pausen hin und retour fahren musste (eine einfache Fahrt dauert 12 Stunden) und das ohne Schlaf dazwischen, kein Wunder also, dass die Driver immer wieder eingeschlafen sind hinterm Steuer und so viele Unfälle verursacht wurden. Das Verbot natürlich eine gute Sache, aber dadurch war es nicht mehr möglich unseren Plan umzusetzen und wir haben kurzerhand entschieden, an der Küste zu bleiben und sind in den Süden runtergedüst.

Tiwi Beach und Diani Beach...ebenso wie im Norden sind hier sehr, sehr schöne wie ewig lange zum Teil nahezu weiße Sandstrände. Eine für mich noch nie so extrem gesehene Ebbe und Flut war hier ebenso zu bewundern. Das Wasser hat sich so extrem weit zurück gezogen, dass man am Meeresgrund spazieren konnte und dann nur noch in kleinen türkisfarbenen und kristallklaren "Pools" sich abkühlen konnte. WOW!











Einzig die sogenannten Beachboys waren für uns ein wenig nervig, da wir (und alle anderen Touristen) ständig angequatscht wurden. Es ist verständlich, dass sie in uns den reichen Reisenden sehen und uns ihre Sachen verkaufen wollen, da vom Tourismus hier an den kenianischen Stränden (außer in den fetten Hotelanlagen) nur ganz wenige etwas abbekommen und das für viele die einzige Einnahmequelle darstellt. Somit wiederum verständlich, aber zugegebener Maßen trotzdem nervig! Bis heute wissen wir auch nicht so recht den Grund, denn fast alle haben uns gewarnt am Strand entlang zu spazieren, es sei ja so gefährlich und wir sollten ja keine Wertgegenstände mit nehmen usw.! Passiert ist uns zum Glück aber noch nicht mal annähernd irgendwas und wir haben schon die Theorie aufgestellt, dass die Einheimischen mit dieser Masche nur mit den Touris ins Gespräch kommen wollen, um ihnen dann ihre Ausflüge usw. anbieten zu können. Hm!?





Wir hatten auf alle Fälle eine tolle Zeit an der Küste Kenias und mussten dann leider auch schon wieder unsere 2 Roberts und Susi verabschieden, die nach und nach zurück nach Nairobi für den Heimflug oder zum Arbeiten fahren mussten.

Ein paar Tage später und nach einer Anreise von Gesamt 16 Stunden inkl. 12 Stunden Busfahrt sind dann auch Eva und ich wieder in Njoro angekommen. Die Tumaini Kids haben sich sehr gefreut, mich wieder zu sehen und sind mit weit ausgebreiteten Armen und einem breiten Lächeln im Gesicht auf mich zugestürmt...dieses herzliche Wiedersehen hat mich schon sehr berührt, muss ich zugeben.

Da Eva gerade eine Studie über Volunteertourismus macht, haben wir dann hier noch einige Menschen kennengelernt, die entweder wie ich als "Mzungu" in einem Projekt mitarbeiten und auch einen Kenianer der ebenso wie Julie&Moses und Panairobi einige Straßenkinder und Waisenkinder unterstützt, damit sie zur Schule gehen können und zumindest ab und zu eine warme Mahlzeit erhalten. Sehr interessante Gespräche und auch sehr erfreulich zu sehen und zu hören, wie sich manche Menschen für Ihre Mitmenschen einsetzen.

Evas Abreise stand dann leider auch bald kurz bevor und ich habe sie zurück nach Nairobi begleitet und wir haben noch zwei sehr nette Tage bei und mit Susi verbracht. Nun bin ich seit gestern wieder "alleine" hier im großen und weiten Afrika und werde meine restlichen vier Wochen mit den Tumaini Kids verbringen und zwischenzeitlich noch einige Ausflüge und Kurztrips in die wunderschöne Gegend hier machen. Da die Schule wieder angefangen hat und die Kids immer erst am frühen Abend nach Hause kommen, kann ich das sehr gut umsetzen. Mein Plan 7 Wochen zu reisen und 7 Wochen mit den Kids zu verbringen geht also super auf und ich freue mich erneut auf die kommenden Wochen...


Abschließend möchte ich mich noch mal bei meinen vier Salzburger Freunden bedanken, für die von Anfang bis Ende sehr wunderbare gemeinsame Zeit hier in Kenia...es war sooooo schön, dass ihr hier bei und mit mir eure Zeit verbracht habt! Solche Erlebnisse teilen zu können, ist für mich sehr wertvoll!

Asante sana!! :-)



Ps.: es gibt ein Lied der österreichischen Band EAV aus den 90er Jahren, welches sehr gut zu einer ganz "gewissen Tourismus Sparte" für Damen an der kenianischen Küste passt :-)!
PPs.: Jambo heißt Hallo!

http://youtu.be/wbPJJlNt1KM



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