Sanyes goes...

Sanyes goes...

Kenya

Alles begann mit einem GEDANKEN, daraus wurde ein TRAUM, ich verfolgte mit allen "Wenn und Abers" mein ZIEL und dann war ICH tatsächlich hier...in KENIA!

Die vielen Eindrücke und Erlebnisse dieser 14 Wochen möchte ich sehr gerne teilen und freue mich über jeden der die Zeit und das Interesse hat,
mich "virtuell" zu begleiten! www.sanyes.at



Traveling around...

KenyaPosted by Sanyes Wed, February 12, 2014 21:17:57

Da ich ja nicht der Typ bin ständig an einem Ort zu bleiben sondern es zu einen meiner Leidenschaften zählt in der Gegend herum zu düsen, habe ich mir noch so einiges mehr vom wunderschönen Kenya angesehen und gefühlte 100 Stunden in den lokalen Bussen (Matatus) verbracht und zum Teil bin ich über "Stock und Stein" gefahren, da nicht alle Straßen asphaltiert sind...Die Natur hier ist einfach der Wahnsinn und ich kann/konnte mich kaum satt sehen an der Landschaft! Irrsinnig viel Grün der Bäume, Pflanzen und Gräser gemischt mit den verschiedensten Tönen der Erde, angefangen von vertrocknetem braun über orange bis hin zu einem wunderschönen rot. Dazwischen liegen dann die einzelnen Dörfer und je weiter abseits der großen Städte und Orte findet man dann die traditionellen Häuser und Manyattas. Erbaut aus Lehm, Stein und Holz mit Stroh-oder Blechdächern. Oder aber Werbung in sämtlichen Farben und von sämtlichen Produkten.






Immer und überall sieht man Eselskarren, Rinder- und Ziegenherden, die von einer Weide zur anderen geführt werden (was manchmal den ganzen Verkehr aufhält, weil dafür auch die Straßen benutzt werden). Und für mich persönlich ein tragisches Bild: die Männer, Frauen und Kinder die Wasserkanister am Kopf schleppen, da es in vielen Häusern (speziell in den Dörfern) kein fließendes Wasser gibt!! Unvorstellbar für die meisten von uns, wo wir gerade in Österreich das Leitungswasser unbesorgt trinken können und dieses Wasser von höchster Qualität sogar für die Toilettenspülung nutzen.

Es gibt viele Unterschiede die ich erlebt und beobachtet habe, einen möchte ich speziell erwähnen und hervorheben: die Menschen hier sind so aufgeschlossen, extrem freundlich und sehr kommunikativ. Es vergeht kein Tag an dem mich nicht irgendjemand anquatscht oder anlächelt, einfach nur um zu plaudern! :-) "Jambo, how are you" gehört hier zur Begrüßung und ist tatsächlich ernst gemeint!


Lake Victoria
ist weltweit der drittgrößte See und der zweitgrößte Salzsee und liegt im Dreiländereck Tanzania, Uganda, Kenya




Kericho Valley ist das bedeutendste Teeanbaugebiet Kenya´s





Thomson Waterfalls (74 Meter freier Wasserfall) in Nyahururu, der höchst gelegene Ort in Kenya (2.360 m)




Samburu Land - nördlich des Äquators zählt landschaftlich zu einem der schönsten Nationalparks und es waren so gut wie keine anderen Touristen dort! In dieser Gegend leben die Samburu Völker, verwandt mit den Massai Volk!














Auf der Hin- und Rückreise habe ich den Mt. Kenya "umrundet" (nicht bestiegen, denn der zweithöchste Berg in Ostafrika ist 5.200 m hoch). ;-) Aber die Landschaftsfahrt war einfach nur sagenhaft und ich konnte sogar die Spitze des Berges sehen, der meist in Wolken verhangen ist.

Zanzibar / Tanzania ... für mich ein Paradies auf Erden...hierhin bin ich für 5 Tage geflogen und habe die für mich bis dato schönsten und weißesten Sandstrände und das aller schönste türkisfarbene Meer gesehen und genossen! Das Klima war auch hier wie an der Küste Mombasas ein Traum und auch hier konnte ich das faszinierende Schauspiel von Ebbe und Flut beobachten. Bei Ebbe war es möglich kilometerlang am Strand entlang zu spazieren und ich habe einen Schnorcheltrip mit einem traditionellen Dhow Boot gemacht. Recht viel besser und schöner geht fast gar nicht (meiner Meinung nach)! :-) Einfach herrlich, so am Strand zu liegen und eine frische Kokosnuss zu schlürfen und dabei den Sonnenuntergang zu genießen! :-)







Sehr beeindruckt und mit ein Grund warum ich auf diese Insel geflogen bin, hat mich die Tatsache, dass die Bewohner versuchen das Plastik zu verbannen und haben damit angefangen, keine Plastiktüten mehr auszugeben, sondern nur noch Papiertüten. Das Ergebnis kann man auch schon direkt sehen. In weiten Teilen ist gar kein Plastikmüll mehr zu sehen. Sehr oft ist es leider so, dass an den Straßenrändern, in den Orten und Städten das "Teufelszeug" in der Gegend herumliegt oder aber verbrannt werden muss, was ja wissentlich hochgiftig sein kann. Aber wohin damit? Daher finde ich das einen sehr schönen und nachhaltigen Schritt auch um den Menschen aufzuzeigen, dass Plastik eben nicht verrottet. Allzu oft habe ich es beobachtet, dass z.B. die leeren Plastikflaschen einfach auf den Boden oder aus den Fahrzeugen geworfen werden und da liegen sie dann bis Ende nie! Ich wünschte die ganze Welt würde dem Beispiel Zanzibars folgen und nach und nach wieder umstellen auf natürliche Ressourcen...schätze aber das ist noch ein sehr langer Weg und der Mensch an sich zu bequem.


Lake Bogoria liegt auch oberhalb des Äquators im wunderschönen Rift Valley! Mit Julie&Moses bin ich als Abschluss unserer gemeinsamen Zeit hier hin gedüst. Sehr idyllisch und an einer Stelle gibt es Hot Springs (heiße Quellen). Das Wasser ist hier so heiß, dass man sich die Finger verbrennen würde, der Vorteil aber: man kann Eier in den Quellen kochen und siehe da, binnen fünf Minuten waren sie fertig! Sehr lustig und lecker! :-)






Mein Fazit: ich kann eine Reise nach Kenya jedem nur wärmstens empfehlen und ans Herz legen. Da ich über 3 Monate hier verbringen konnte, habe ich vieles gesehen und erlebt. Angefangen beim Schlimmsten, der bittersten Armut bis hin zum aller schönsten, die Strände, Natur und Herzlichkeit der Menschen. Dies alles ist ein Teil unserer Welt und unseres Daseins. Die Armut gehört gesehen und bekämpft und die Natur und Strände und Menschen sollte man mal erleben. Ich finde es daher sehr schön, dass ich auf meine Art darüber berichten kann/konnte...über die zum Teil traurigen und menschenunwürdigen Zustände aber auch über die Schönheit und das Lächeln eines Landes, welches ich sehr ins Herz geschlossen habe.