Sanyes goes...

Kurzbesuch 2015Tumaini

Posted by Sanyes Tue, December 22, 2015 12:02:56

Nach fast 2 Jahren ist es nun endlich wieder soweit....

Ich sitze am Flughafen in Wien und warte auf meinen Abflug Richtung NAIROBI und zur TUMAINI Familie... :-)

Bin schon gespannt, wie wir uns dieses Mal begegnen werden! Wird es so sein, als käme ich "nach Hause" oder müssen wir uns quasi von neuem anfangen kennen zu lernen!?

Der Kontakt zu Julie & Moses war tollerweise immer da über all die vielen Monate, aber ich freue mich sehr, nun alle wieder live zu sehen und erleben zu dürfen!

Mitbringsel habe ich dieses Mal nicht mehr so viele mit wie damals, denn ich denke, das Geld was ich in Europa für Geschenke ausgegeben hätte, ist in Kenia besser angelegt. Da ich an Weihnachten vor Ort sein werde, habe ich nach Absprache mit Julie entschieden, jedes der Kids bekommt eine kleine süße Überraschung samt Schoko Weihnachtsmann und ein bisschen Taschengeld, zum selber verwalten.

Verpacken werde ich das ganze mit österreichischen Weihnachtskarten von verschiedenen Organisationen wie SOS Kinderdorf, Tierschutzvereine usw.
und einem Gruß von der ganzen SANYES Gemeinde aus Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz (Fotos folgen)! Den postalischen Gruß der Kids an die "Unterstützer/innen" als ich 2014 vor Ort war, möchte ich somit zurück geben....

Abgerundet wird das Ganze mit einer Shopping Tour nach Nakuru....alle Kids benötigen unterschiedliche Dinge, wie Kleidung, Schuhe oder Rucksäcke/Taschen. Gerne erfülle ich diese notwendigen Wünsche und freue mich sehr, dass ich auch nach all der Zeit, mit Hilfe von all den Sanyes Unterstützer/innen, wieder mehr weiter geben kann, als die so wichtigen Schulgebühren! Vielen Dank und endlich kann ich es wieder schreiben: Asante Sana :-)

Berichte und Fotos folgen.....:-)

Wenatex für SanyesSponsorship

Posted by Sanyes Mon, December 22, 2014 18:47:12

Very important news:
Am 20.12.2014 hatten wir eine tolle Weihnachtsfeier in Salzburg und meine Firma hat mir netterweise erlaubt, dort eine Sanyes Spendenbox aufzustellen.

Unter dem Motto: "jeder Euro zählt für die Valley of Tumaini Kid´s" und einem Sticker als kleines Dankeschön...ist dabei die unglaubliche (und wie ich finde, auch sehr witzige) Summe von sage und schreibe:

2.222 Euro
zusammen gekommen! :-) :-) :-) :-)


Mit vielen konnte ich persönlich darüber sprechen, aber um es auch hier noch einmal festzuhalten: jeder Euro/Franken wird zu 100% in die Schul- bzw. Ausbildung investiert, dem meiner Meinung nach "Wichtigsten und Nachhaltigsten" ... was wir beitragen können!


Liebe Wenatexanerinnen und liebe Wenatexaner aus Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz....vielen herzlichen Dank, grazie mille, merci vielmals, asante sana für eure Unterstützung und euer Vertrauen....



Wer das verpasst hat und/oder auch gerne einen Teil dazu beitragen möchte/kann, ist sehr herzlich willkommen....die Kontonummer ist wie immer auf meiner Homepage: www.sanyes.at zu finden...

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...one year ago...Sponsorship

Posted by Sanyes Tue, November 04, 2014 19:22:34

...time goes on....heute vor einem Jahr begann meine Kenia Reise und meine Zeit mit der Tumaini Familie...und noch immer hänge ich mit Herzblut an diesem Erlebnis und den Kids...daher bin ich heute auch ein wenig "wehmütig" und habe ein bisschen "Heimweh" nach dieser Zeit und all den Menschen...oder ist es doch schon wieder das "Fernweh"...!?

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EmpfehlungSponsorship

Posted by Sanyes Thu, September 25, 2014 22:57:43

Meine Freunde Eva & Robert haben während Ihres mehrmonatigem Aufenthalts in Mittelamerika Ihre brandneue Website www.deepertravel.de gelauncht...

Da ich während der Entstehungsphase (bei unserem gemeinsamen Trip durch Guatemala & Belize) auch ein bisschen involviert war, freue ich mich ganz besonders, dass nun auch ein BERICHT von mir "höchstpersönlich" geschrieben, veröffentlicht wurde. Über meine Zeit in Afrika, im Valley of Tumaini und die Erfahrung als Volunteer...schönes Gefühl, wenn mein Projekt auf einer tollen Plattform vielleicht andere inspiriert oder hilft, das eigene Ziel zu verfolgen.

www.deepertravel.de/erfahrungsbericht-valley-tumaini-kenia/



Leider gibt es wie so überall die berüchtigten "schwarzen Schafe"... auch im Bereich Freiwilligenarbeit im In- oder Ausland. Und wenn man selber damit keine oder wenig Erfahrung hat, ist es auch gar nicht so einfach, das richtige Projekt zu finden!

Deepertravel - der Blog für Volunteers & Reisende - hat sich viele Gedanken darüber gemacht, viel recherchiert, viel selbst erlebt, vielseitige Tipps auf Lager- und das wurde und wird alles auf einer sehr gelungenen Website niedergeschrieben. CONGRATULATIONS! :-)

Auszug aus www.deepertravel.de:
Es geht darum, hinter die Bühne, hinter die Inszenierung für die Reisenden zu blicken, darum, zu erkennen was uns ErdenbürgerInnen verbindet und was uns voneinander trennt. Darum, versuchen zu verstehen, warum Ungleichheiten existieren und was wir mit unserem Handeln alles beeinflussen können.

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Liken, Teilen, darüber sprechen und sich gegenseitig unterstützen!?
Very welcome :-) Very welcome :-) Very welcome :-) Very welcome :-)









NEW: 5 €uro ProjektSponsorship

Posted by Sanyes Mon, March 10, 2014 22:19:33


Eine weitere Idee und ein kleines Update im Bereich Sponsorship siehe auf meiner Homepage: www.sanyes.at

Hierbei möchte ich gerne kleine Förderungssummen für die weitere Schulbildung sammeln, denn jeder Euro äh Schilling zählt!!! ;-)

IBAN: AT371200010004607734 / BIC: BKAUATWW
Sandra Uebelhör / Projekt Sanyes


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Bye Bye Africa...Tumaini

Posted by Sanyes Thu, February 13, 2014 20:56:25

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Wahnsinn wie die Zeit vergeht! Meine 14 Wochen waren wie im Flug vorbei und schon wieder sitze ich am Flughafen und warte auf meinen Flug! Diesmal den Rückflug!


Der Abschied fällt mir schwer, zum einen vom Land Kenya und zum anderen von den Menschen die ich hier kennen lernen durfte! Sehr sentimental war der Abschied von den Tumaini Kids! Ich wollte eine kleine "glorreiche" Rede halten, aber bereits nach den ersten Worten hatte ich Tränen in den Augen und einen Kloß im Hals und habe nur noch herausgebracht, dass sie mich alle umarmen sollen und das es mir leid tut, dass ich so sentimental bin. Ich wollte Ihnen eigentlich nicht das Gefühl geben, dass es ein trauriger Anlass ist auf Wiedersehen zu sagen, aber mir sind halt schon alle ans Herz gewachsen und ich bin wahrscheinlich einfach zu sensibel, um in solchen Situationen stark bleiben zu können. :-) Erschwerend hinzu kam noch, dass auch einige der Kleinen Tränen in den Augen hatten...

Nach dem mich über 20 Kids umarmt hatten ging es dann wieder besser und ich konnte weitersprechen. Aber was sind die richtigen Worte an so jungen Wesen? Obwohl ich zuvor darüber nach gedacht habe, kamen die Worte dann doch direkt aus meinem Bauchgefühl! Dann richteten die Kids ihre Worte an mich und haben sich für alles bedankt...sie hätten noch nie so einen Freund wie mich gehabt und wie sehr sie mich mögen und wünschten ich könnte bleiben! Die gemeinsame Zeit, die vielen Spiele und natürlich die Ausflüge in den Lake Nakuru Nationalpark und das gemeinsame Schwimmen im Freibad, hätte ihnen mitunter am Meisten bedeutet...


Als dann eine kurze Zeit lang keiner mehr was sagen konnte, meinte Julie ob sie nicht für mich singen möchten und da sind alle aufgestanden und haben für mich zum Abschied gesungen, geklatscht und getanzt und dann war es endgültig um meine Fassung geschehen und ich musste kurz heulen! Auch jetzt, wenn ich diese Zeilen schreibe und daran zurück denke, spüre ich eine Träne im Augenwinkel und ein Lächeln auf den Lippen! Zum Abschluss hat die kleine Mercy noch ein herzerweichendes Gebet für uns alle gesprochen und sich bedankt, dass es ihnen so gut geht, ich zu ihnen geschickt wurde und ihre Eltern im Himmel immer auf sie achten und sie so froh sind, dass sie Julie&Moses (Mum&Dad) haben und auch mich nun zu ihrer Familie zählen können...


Tja, und dann musste ich gehen...habe noch mal alle innig umarmt und tja...was soll ich sagen...es ist auf alle Fälle ein Abschied und Moment der mich sehr bewegt hat!

Auch wenn ich schon vor dem ganzen Projekt genau vor diesem Moment Angst und Respekt hatte, war es trotzdem richtig diesen Schritt zu gehen. Auch wenn ich mir nicht sicher sein kann, ob sich bei den Kids nicht ev. wieder eine Art Gefühl der Verlustangst eingestellt hat, braucht man Freunde im Leben und genau das wollte ich erreichen und will ich sein. Ein Freund, der sie weiterhin unterstützt, den man zwar nicht immer um sich hat aber immer im Herzen trägt. Und ein Abschied der schwer fällt, bedeutet doch nur, dass man sich gern hat und eine tolle Zeit zusammen verbracht hat.


Unsere letzten Highlights waren der Trip in den nahe gelegenen
Lake Nakuru Nationalpark...

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Auch haben wir ein Bild mit Fingerfarben gemalt, welches ich noch rahmen habe lassen und das bald als Erinnerung im Waisenhaus hängen wird.

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Die Flaggen Kenya und Österreich :-)

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Und ein ganzer Tag im Freibad! :-)


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Zum Abschluss haben wir es auch geschafft ein komplettes Gruppenfoto zu machen, darüber freue ich mich persönlich sehr!

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Alles in allem...hatten die Kids und ich eine erlebnisreiche gemeinsame Zeit und diese Erfahrung hat mich persönlich sehr bereichert! Auch die Unterstützung auf welche Weise auch immer und den Zuspruch meiner Freunde, Familie, Chefs und Arbeitskollegen nehme ich als sehr positive Erfahrung in meinem Leben mit.

Meine Firma Wenatex hat sogar einen Bericht von mir auf ihrer Homepage unter der Rubrik "Soziales Engagement" veröffentlicht!


Und jetzt wo ich seit ein paar Stunden wieder "back home" bin, meine Mum mich netterweise überraschend abgeholt hat, ich meinem Ritual und Ruf nach einem (zwei) Leberkäsesemmerl gefolgt bin ;-) und nun wieder in meiner gemütlichen Wohnung sitze, überkommt mich auch das Gefühl, dass ich sehr stolz auf mich selber bin, dass ich tatsächlich alles so und noch viel besser machen und durchziehen konnte, als ich es mir noch vor Jahren und Monaten erträumt und erdacht habe... und das alles gut gegangen und mir nix passiert ist, meine Freunde mich besucht haben, ich neue Freundschaften dazugewonnen habe und sich durch diese 14 Wochen mein Horizont wieder ein wenig erweitern konnte...

Abschiedsgeschenk
Aufgrund der vielen lieben Menschen, die für mein Projekt Sanyes Geld gespendet haben, können wir gemeinsam quasi als Abschiedsgeschenk noch zusätzlich die teuren Schulgebühren für alle Kids und für dieses ganze Jahr übernehmen und das hat Julie&Moses sprachlos gemacht und den riesen Felsbrocken der ihnen in dem Moment vom Herzen gefallen ist, konnte ich quasi hören! Mehr als nur einmal haben sie erwähnt, dass ihnen das sehr, sehr hilft und sie somit eine "Sorge" mal ad acta legen können. Bei dieser Nachricht waren die Augen der beiden wässrig und ich soll mich
in ihrem Namen ganz herzlich bei allen bedanken,
wir haben hier für eine Zeit sehr weitergeholfen und wirklich "etwas Gutes" getan und wie ich schon mal geschrieben habe...hier kommt das Geld zu 100% dort an, wo es gebraucht wird, nämlich bei einer ganz wunderbaren großen Kenianischen Familie mit viel Herz, auch weiterhin! (Das Spendenkonto bleibt bestehen) :-)


Zum Abschluss und Abschied an alle die mich in dieser Zeit begleitet haben und mein Projekt mitverfolgt haben, sage ich asante sana und ... leise servus .... ;-)


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Traveling around...Kenya

Posted by Sanyes Wed, February 12, 2014 21:17:57


Da ich ja nicht der Typ bin ständig an einem Ort zu bleiben sondern es zu einen meiner Leidenschaften zählt in der Gegend herum zu düsen, habe ich mir noch so einiges mehr vom wunderschönen Kenya angesehen und gefühlte 100 Stunden in den lokalen Bussen (Matatus) verbracht und zum Teil bin ich über "Stock und Stein" gefahren, da nicht alle Straßen asphaltiert sind...Die Natur hier ist einfach der Wahnsinn und ich kann/konnte mich kaum satt sehen an der Landschaft! Irrsinnig viel Grün der Bäume, Pflanzen und Gräser gemischt mit den verschiedensten Tönen der Erde, angefangen von vertrocknetem braun über orange bis hin zu einem wunderschönen rot. Dazwischen liegen dann die einzelnen Dörfer und je weiter abseits der großen Städte und Orte findet man dann die traditionellen Häuser und Manyattas. Erbaut aus Lehm, Stein und Holz mit Stroh-oder Blechdächern. Oder aber Werbung in sämtlichen Farben und von sämtlichen Produkten.

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Immer und überall sieht man Eselskarren, Rinder- und Ziegenherden, die von einer Weide zur anderen geführt werden (was manchmal den ganzen Verkehr aufhält, weil dafür auch die Straßen benutzt werden). Und für mich persönlich ein tragisches Bild: die Männer, Frauen und Kinder die Wasserkanister am Kopf schleppen, da es in vielen Häusern (speziell in den Dörfern) kein fließendes Wasser gibt!! Unvorstellbar für die meisten von uns, wo wir gerade in Österreich das Leitungswasser unbesorgt trinken können und dieses Wasser von höchster Qualität sogar für die Toilettenspülung nutzen.

Es gibt viele Unterschiede die ich erlebt und beobachtet habe, einen möchte ich speziell erwähnen und hervorheben: die Menschen hier sind so aufgeschlossen, extrem freundlich und sehr kommunikativ. Es vergeht kein Tag an dem mich nicht irgendjemand anquatscht oder anlächelt, einfach nur um zu plaudern! :-) "Jambo, how are you" gehört hier zur Begrüßung und ist tatsächlich ernst gemeint!


Lake Victoria
ist weltweit der drittgrößte See und der zweitgrößte Salzsee und liegt im Dreiländereck Tanzania, Uganda, Kenya

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Kericho Valley ist das bedeutendste Teeanbaugebiet Kenya´s

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Thomson Waterfalls (74 Meter freier Wasserfall) in Nyahururu, der höchst gelegene Ort in Kenya (2.360 m)

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Samburu Land - nördlich des Äquators zählt landschaftlich zu einem der schönsten Nationalparks und es waren so gut wie keine anderen Touristen dort! In dieser Gegend leben die Samburu Völker, verwandt mit den Massai Volk!

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Auf der Hin- und Rückreise habe ich den Mt. Kenya "umrundet" (nicht bestiegen, denn der zweithöchste Berg in Ostafrika ist 5.200 m hoch). ;-) Aber die Landschaftsfahrt war einfach nur sagenhaft und ich konnte sogar die Spitze des Berges sehen, der meist in Wolken verhangen ist.

Zanzibar / Tanzania ... für mich ein Paradies auf Erden...hierhin bin ich für 5 Tage geflogen und habe die für mich bis dato schönsten und weißesten Sandstrände und das aller schönste türkisfarbene Meer gesehen und genossen! Das Klima war auch hier wie an der Küste Mombasas ein Traum und auch hier konnte ich das faszinierende Schauspiel von Ebbe und Flut beobachten. Bei Ebbe war es möglich kilometerlang am Strand entlang zu spazieren und ich habe einen Schnorcheltrip mit einem traditionellen Dhow Boot gemacht. Recht viel besser und schöner geht fast gar nicht (meiner Meinung nach)! :-) Einfach herrlich, so am Strand zu liegen und eine frische Kokosnuss zu schlürfen und dabei den Sonnenuntergang zu genießen! :-)

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Sehr beeindruckt und mit ein Grund warum ich auf diese Insel geflogen bin, hat mich die Tatsache, dass die Bewohner versuchen das Plastik zu verbannen und haben damit angefangen, keine Plastiktüten mehr auszugeben, sondern nur noch Papiertüten. Das Ergebnis kann man auch schon direkt sehen. In weiten Teilen ist gar kein Plastikmüll mehr zu sehen. Sehr oft ist es leider so, dass an den Straßenrändern, in den Orten und Städten das "Teufelszeug" in der Gegend herumliegt oder aber verbrannt werden muss, was ja wissentlich hochgiftig sein kann. Aber wohin damit? Daher finde ich das einen sehr schönen und nachhaltigen Schritt auch um den Menschen aufzuzeigen, dass Plastik eben nicht verrottet. Allzu oft habe ich es beobachtet, dass z.B. die leeren Plastikflaschen einfach auf den Boden oder aus den Fahrzeugen geworfen werden und da liegen sie dann bis Ende nie! Ich wünschte die ganze Welt würde dem Beispiel Zanzibars folgen und nach und nach wieder umstellen auf natürliche Ressourcen...schätze aber das ist noch ein sehr langer Weg und der Mensch an sich zu bequem.


Lake Bogoria liegt auch oberhalb des Äquators im wunderschönen Rift Valley! Mit Julie&Moses bin ich als Abschluss unserer gemeinsamen Zeit hier hin gedüst. Sehr idyllisch und an einer Stelle gibt es Hot Springs (heiße Quellen). Das Wasser ist hier so heiß, dass man sich die Finger verbrennen würde, der Vorteil aber: man kann Eier in den Quellen kochen und siehe da, binnen fünf Minuten waren sie fertig! Sehr lustig und lecker! :-)

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Mein Fazit: ich kann eine Reise nach Kenya jedem nur wärmstens empfehlen und ans Herz legen. Da ich über 3 Monate hier verbringen konnte, habe ich vieles gesehen und erlebt. Angefangen beim Schlimmsten, der bittersten Armut bis hin zum aller schönsten, die Strände, Natur und Herzlichkeit der Menschen. Dies alles ist ein Teil unserer Welt und unseres Daseins. Die Armut gehört gesehen und bekämpft und die Natur und Strände und Menschen sollte man mal erleben. Ich finde es daher sehr schön, dass ich auf meine Art darüber berichten kann/konnte...über die zum Teil traurigen und menschenunwürdigen Zustände aber auch über die Schönheit und das Lächeln eines Landes, welches ich sehr ins Herz geschlossen habe.

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SponsorshipSponsorship

Posted by Sanyes Fri, January 17, 2014 16:23:13

Heute ist es an der Zeit mich mal öffentlich bei allen Sponsoren von meinem Projekt Sanyes ganz herzlich und mit einer Verneigung zu bedanken.

Ich war sehr überrascht und hocherfreut und sehr berührt zugleich, dass sich doch so einige meiner Mitmenschen gefunden haben, die den ein oder anderen Euro erübrigen konnten, um die Kinder hier in Kenya zu unterstützen.

Ich glaube, es liegt zum einen daran, dass die Leute mir als Person vertrauen, dass ich tatsächlich jeden Euro an die richtige Stelle weiterleite und zum anderen, habe ich von einigen gehört, dass es so quasi der einfache Weg für sie zu Hause ist, einfach nur auf den Überweisungsbutton zu klicken und damit "etwas Gutes" zu tun. Viele offizielle Organisationen und Vereine haben meist einen sog. Verwaltungsapparat der erst mal bezahlt werden muss und es kam und kommt leider immer wieder vor, dass Spendengelder veruntreut werden...das ist eine große Schande, meiner Meinung nach!! Daher kann ich es auch sehr gut verstehen, dass die Spendenbereitschaft zwar da ist, aber die Menschen vorsichtig geworden sind. Noch einmal möchte ich daher betonen, dass jeder Cent von mir richtig und hoffentlich nachhaltig investiert wird und ausschließlich und zu 100% den Kids zu Gute kommt.

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Was habe ich mit dem Geld gemacht bzw. was habe ich in meinen letzten vier Wochen hier noch damit vor?

Wie ich ja schon beschrieben habe, ist es das allerwichtigste hier in Kenya den Kids die Schulausbildung zu finanzieren, da die Regierung die Kosten nicht übernimmt. Weder für Privatpersonen noch für offiziell registrierte Waisenhäuser wie "Valley of Tumaini" oder Vereine wie "Panairobi" welche die Straßenkinder in den Mathare Slums unterstützt. Viele Familien können es sich einfach nicht leisten, die zum Teil sehr hohen Schulgebühren aufzubringen. Hinzu kommt noch, dass die vorgeschriebenen Schuluniformen sowie Schulutensilien (wie Bücher, Hefte, Stifte usw.) noch nicht mal in den Gebühren inkludiert sind.

Wie wir aber alle wissen, kann meist nur eine ausreichende Bildung zu einem besseren Job und somit zu einem etwaigen Ausweg aus der Armut führen. Daher ist es mein Anliegen Nummer 1 die Schulausbildung zu forcieren und einen Teil davon zu bezahlen, da dies wohl das Nachhaltigste und Wichtigste ist, was wir hier machen können!!

Angefangen habe ich also mal damit, den 21 Tumaini Kids das erste von drei Schulsemestern zu bezahlen! Ich werde auf alle Fälle auch noch das zweite und eventuell sogar auch dritte Semester dank eurer Unterstützung übernehmen können.

Julie&Moses fällt dabei ein riesen großer Stein vom Herzen, denn zusätzlich zu den Lebenserhaltungskosten der Kids war und ist dies immer ein immenser finanzieller Aufwand und bereitet ihnen immer wieder schlaflose Nächte und Kopfzerbrechen, wie sie das alles finanzieren können. Ich bekomme immer noch eine Gänsehaut, wenn ich an die Reaktion der beiden denke, als ich ihnen das mitgeteilt habe! :-)

Sehr teuer ist es hier auch Fleisch zu kaufen, daher habe ich auch das immer wieder mal bezahlt, sowie ganz oft diverses Obst und Süßigkeiten mitgebracht...das auch prompt mit einer Gier und einem genüsslichen Appetit regelrecht verschlungen wurde...das Danke haben sie schon nur noch mit vollem Mund und einem breiten Grinsen hervorgebracht! :-) Lustig finde ich es auch, wie schnell es sich unter den Kids herum spricht, dass es etwas zum Naschen gibt, denn binnen Sekunden stehen auf einmal immer alle mit offenen Händen und großen Augen vor mir! Echt süß und traurig zugleich, denn noch selten habe ich soviel Freude über eine Banane oder einen Lolli gesehen!


Mein Anliegen Nummer 2 ist es, den Kids persönlich etwas bieten zu können und daher werde ich am nächsten Wochenende mit den Tumaini Kindern einen Ausflug in den nahe gelegenen "Lake Nakuru Nationalpark" organisieren und ich habe noch vor mit Ihnen in ein Schwimmbad zu gehen, da sie immer wieder davon sprechen, wie gerne sie das mal wieder machen wollen würden (ein ehem. Volunteer hat ihnen das vor langer Zeit schon mal ermöglicht)! Fotos und Berichte folgen!!!

Da ich ja auch seit Jahren schon in den Verein "Panairobi" involviert bin und ich seit ich nun hier in Kenya bin, das Office, die MitarbeiterInnen und die Kids und Jugendlichen kennengelernt habe sowie den Mathare Slum gesehen habe, habe ich kurzerhand entschieden auch hier einen Beitrag abzugeben.
Zugetragen hat es sich wie folgt: ich war mit Susi unterwegs (der Mitbegründerin die hier seit Jahren in Nairobi lebt und Panairobi vor Ort unterstützt) und sie hat erzählt, dass sie seit Jahren den Kids einen Ausflug irgendwohin in die Natur versprechen, es sich aber leider dann doch nie leisten können. Aber die Kids immer wieder danach fragen und es sich so sehr wünschen würden...darauf hin, habe ich ihr zugesagt, dass ich das gerne übernehmen würden...ihre erste Reaktion war es zu sagen: nein, da ich persönlich das Projekt ja eh schon seit Jahren finanziell unterstütze, als ich ihr dann aber erzählt habe, dass ich das Projekt Sanyes ins Leben gerufen habe und dies meine Freunde, Familie und Kollegen unterstützen, hat sie mich spontan umarmt und sehr glücklich das Angebot angenommen...:-) Endlich konnten sie den Kids diesen Traum verwirklichen!!

Gesagt - Getan!
Wir waren dann mit ca. 30 Panairobi Kids- und Jugendlichen am Mt. Longonot einem Vulkan im wunderschönen Rift Valley! Zum Abschluss im Bus am Weg retour nach Nairobi, hat dann einer der Jungs das Wort an mich gerichtet und sich im Namen aller sehr herzlich und rührend bei mir bedankt, dass ich sie so unterstütze generell und ihnen auch noch diesen Ausflug ermöglicht habe! Wiederum bekomme ich Gänsehaut, wenn ich daran und an den Applaus zurück denke! Leider konntet ihr, liebe Sponsoren, dass nicht sehen, aber es hätte auch euer Herz erweicht und auch jetzt wenn ich das schreibe, bin ich wieder ganz gerührt...vor allen dingen, da Susi mir über das ein oder andere sehr tragische Schicksal der Kids noch kurz davor berichtet hat. Man sieht es ihnen nicht an, aber manche machen echt die Hölle durch in ihrem bisher so kurzen Leben!

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Mein Anliegen Nummer 3 ist es, dafür zu sorgen, dass die Kinder von Tumaini neue und gute Schuhe und Flip Flops bekommen. Ich konnte das noch während der Regenzeit hier beobachten, als ich um meine Gummistiefel echt beneidet wurde.

Ich habe bereits darüber berichtet, dass es hier in Njoro nur eine asphaltierte Straße gibt und die restlichen Wege sog. Trampelpfade sind, die sobald es regnet sich zu regelrechten Schlamm- und Matschwege verwandeln. Meist sind sie mit zwei verschiedenen Schuhen unterwegs, da immer einer der Schuhe oder Flip Flops bereits kaputt gegangen ist. Selbst beim schweren Wasserschleppen, als wäre das noch nicht genug Anstrengung, stolpern sie mit diesen mittlerweile kaputten Schuhen, die freundlicherweise gespendet wurden, durch den Matsch! Ein echt schreckliches Bild sag ich euch! Julie & Moses sind aber natürlich auch auf solche Sachspenden genauso angewiesen wie auf finanzielle Unterstützung.


Ich könnte hier noch ewig so weiterschreiben, was denn nicht noch alles gebraucht oder repariert werden müsste, aber das sprengt leider das Budget und auch die wertvolle Zeit eines jeden Lesers von euch :-)
Gerne schreibe ich hier aber noch einmal die Daten von meinem Spendenkonto Projekt Sanyes auf, vielleicht kann ja der ein oder andere noch den ein oder anderen Euro erübrigen für die Kids hier in Kenya! Es würde mich sehr freuen, noch das ein oder andere verwirklichen zu können. Jeder einzelne Euro zählt und ist hier Gold wert, wie man so schön sagt! :-)

IBAN: AT371200010004607734 / BIC: BKAUATWW
Sandra Uebelhör / Projekt Sanyes

Auf meiner Homepage www.sanyes.at unter Sponsorship habe ich noch ein paar Möglichkeiten beschrieben, wie ein jeder unterstützend und ganz einfach mithelfen könnte!

Ps.: ich hoffe, mittlerweile sind alle versprochenen Karten der Kids bei allen Sponsoren, die uns bis ca. Mitte Dezember unterstützt haben, angekommen!? Die Kids haben sich echt Mühe gegeben die Karten zu schreiben und fragen auch schon, ob sie eh alle angekommen sind und ob sich "unsere Freunde" gefreut haben. Es war auch ihnen ein Anliegen, als ich davon erzählt habe, euch zu schreiben und sich bei euch zu bedanken :-)

PPs.: Drei Personen haben anonym gespendet und daher können sich die Kids und ich leider nicht persönlich bedanken, daher wäre ich sehr dankbar über eine kurze private Nachricht von euch unter sanyes.at@hotmail.com

Eingang: 10.12.13 € 100,-
Eingang: 15.12.13 € 15,-
Eingang: 20.12.13 € 300,-

Vielen tausend Dank noch mal für euer Vertrauen und eure Unterstützung!
Das finden wir VIZURI SANA, was soviel bedeutet wie: SEHR GUT!

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Selbst gemalt und selbst geschrieben: :-)
THE TUMAINI KIDS SAY DANKE - ASANTE SANA - THANKS TO YOU!!




Abschließen möchte ich diesmal mit einem Zitat vom leider verstorbenen
großen Nelson Mandela, gesagt nach seiner Nominierung zum Nobelpreis 1993:
"Bildung ist die mächtigste Waffe, um die Welt zu verändern"!





on tour...Kenya

Posted by Sanyes Wed, January 15, 2014 18:32:43


Time goes on...10 Wochen bin ich nun schon hier und meine lieben Freunde sind mittlerweile alle wieder abgereist. Wir hatte eine sehr tolle Zeit zusammen und ich habe mich wahnsinnig gefreut, dass sie hier waren und das Land mit mir gemeinsam ein wenig entdecken konnten...

Die erste war meine Travelmate Eva, sie war für mehr als 5 Wochen bei mir, dann kam Robert aus Salzburg für mehr als 2 Wochen und der zweite Robert ist für 10 Tage extra aus Indien angereist, um mit uns gemeinsam Silvester zu feiern.
Zum Jahreswechsel und zwischendurch hat sich netterweise auch noch Susi von Panairobi, auch eine Salzburgerin die hier in Nairobi lebt, uns angeschlossen.

5 Salzburger und Salzburgerinnen gemeinsam "on Tour in Kenia" :-) Herrlich!

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Von Nairobi aus sind wir zu dritt in den sehr beeindruckenden und landschaftlich wunderschönen MASAI MARA Nationalpark gestartet und haben hier eine 3 Tages Safari über X-Mas gebucht. Da ich mich wie immer nicht entscheiden kann welche Fotos ich am Schönsten finde, habe ich einen extra Blogeintrag geschrieben :-)


Zurück in der Hauptstadt hat uns dann Susi zur Ihrer kenianischen Glühwein Party eingeladen, mit Original Glühfix frisch mitgebracht aus Salzburg...
zeitgleich mit dem Glühweinstand von Panairobi am Salzburger Weihnachtsmarkt....
tolle Idee...tolle Party! Danke dafür Susi! :-)

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Dann kam der 2. Robert aus Indien angeflogen und wir sind direkt mit dem Nachtzug weiter nach Mombasa...auch dieses Erlebnis war ein echtes Erlebnis! ;-) Zuerst mussten wir geschlagene 6 Stunden bis nach Mitternacht warten, bis der Zug endlich kam, dann hatten wir eine 4er Kabine zum Relaxen und Schlafen und die Zugfahrt hat insgesamt für 500 Kilometer sage und schreibe 15 Stunden gedauert...puh, aber wir haben Abendessen und Frühstück bekommen und ich für meinen Teil konnte super schlafen bei dem "Geschaukle und Geratter"! Die Landschaft war sehr schön, alles sehr grün mit zum Teil faszinierender roter oder oranger Erde und weit und breit keine Zivilisation zu sehen, dafür Antilopen und Zebras.

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In Mombasa angekommen sind wir direkt nördlich weiter an die Küste und nach Kilifi ins Gosana Nature Reserve...alles sehr einfach gehalten, mitten in der Natur, keine Elektrizität dafür umso mehr Getier...angefangen bei Kakerlaken bis hin zu gigantischen Tausendfüsslern und riesigen Hummeln...anfangs alles ein wenig gewöhnungsbedürftig und für mich eine Herausforderung NICHT zu schreien, wenn eines der Tiere meinen Weg kreuzte, aber auch sehr entspannend da es nur 4 Bungalows gab und die Besitzer und Mitarbeiter extrem zuvorkommend und sehr, sehr nett waren. Die Anlage wird von den "guten Samaritern" betrieben und sämtliche Erlöse kommen dem angrenzenden Waisenhaus zugute. Tolles Projekt! Und endlich Strand und Wärme...in Nairobi und Njoro ist es ja denn doch ohne Sonne und zumindest Nachts etwas kälter, da es auf 1.800 Metern liegt. Eine echte Wohltat am Strand zu relaxen und im Meer zu schwimmen.

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Hier kam dann auch Susi dazu und wir haben gemeinsam Silvester gefeiert! Fast hätten wir das kenianische Mitternacht verpasst, da wir solange auf unser Abendessen warten mussten, wir haben aber glücklicherweise einen Tuk Tuk Driver erwischt, der mit uns über Stock und Stein DAS Silvester Race schlechthin hingelegt hat und er hat es tatsächlich geschafft uns mit sämtlichen Lachflash´s ein paar Minuten vor Mitternacht zu der von uns ausgewählten Location zu bringen. Dort angekommen, haben wir dann noch vorm Eingang unser Happy New Year mit den von mir mitgebrachten "Sternderlspritzern" gefeiert! Grins! Dafür haben wir uns einige ungläubige Blicke eingefangen und vorsorglich wurden die Security / das Militär geholt, da wir ihnen wohl ein wenig komisch vorgekommen sind, mit dieser für uns 5 sehr lustigen Aktion :-)) Das neue Jahr startete dann zuerst mit einer Komplikation, da die Location zwar sehr toll war aber die wollten doch tatsächlich pro Person über 50 Euro Eintritt und das ohne Getränke...darauf hin standen wir vorm Eingang so rum und haben überlegt was wir nun machen sollen, als der Veranstalter zu uns kam und uns kurzerhand eine riesen Nachlass gegeben hat und wir dann pro Person nur noch ca. 15 Euro bezahlen mussten...seine Aussage: er will uns happy und lächelnd sehen auf seiner Silvesterparty! Tschaka...und wir waren drinnen...es war dann eine Open Air Party mit DJs und einer Tanzfläche aus Sand und auch ein Beach war in der Nähe...also alles in allem eine sehr gelungene Silverstersause! ;-) Und eigentlich wollten wir dann 2 Stunden später auch auf das österreichische Silvester mit dem "Wiener Walzer" via YouTube anstoßen, aber leider waren wir erneut fast zu spät und YouTube überlastet...naja, aber wir haben an euch alle gedacht und zumindest auf euch angestoßen :-)

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Der ursprüngliche Plan war es, mit Eva und den beiden Roberts zurück ins Rift Valley und nach Njoro zu fahren, damit sie "meine momentane Heimat" und
"meine Tumaini Kids" kennen lernen und wir wollten hier einen Ausflug in einen Nationalpark machen, um dort einen der höchsten Berg Kenias zu besteigen...
aber meistens kommt es anders als man denkt, denn es wurde von der kenianischen Regierung zwischenzeitlich ein neues Gesetz erlassen welches besagt, dass keine Nachtbusse mehr fahren dürfen, da die Unfallquote viel zu hoch war. Die Busgesellschaften haben meist nur einen Fahrer, der mit nur kurzen Pausen hin und retour fahren musste (eine einfache Fahrt dauert 12 Stunden) und das ohne Schlaf dazwischen, kein Wunder also, dass die Driver immer wieder eingeschlafen sind hinterm Steuer und so viele Unfälle verursacht wurden. Das Verbot natürlich eine gute Sache, aber dadurch war es nicht mehr möglich unseren Plan umzusetzen und wir haben kurzerhand entschieden, an der Küste zu bleiben und sind in den Süden runtergedüst.

Tiwi Beach und Diani Beach...ebenso wie im Norden sind hier sehr, sehr schöne wie ewig lange zum Teil nahezu weiße Sandstrände. Eine für mich noch nie so extrem gesehene Ebbe und Flut war hier ebenso zu bewundern. Das Wasser hat sich so extrem weit zurück gezogen, dass man am Meeresgrund spazieren konnte und dann nur noch in kleinen türkisfarbenen und kristallklaren "Pools" sich abkühlen konnte. WOW!

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Einzig die sogenannten Beachboys waren für uns ein wenig nervig, da wir (und alle anderen Touristen) ständig angequatscht wurden. Es ist verständlich, dass sie in uns den reichen Reisenden sehen und uns ihre Sachen verkaufen wollen, da vom Tourismus hier an den kenianischen Stränden (außer in den fetten Hotelanlagen) nur ganz wenige etwas abbekommen und das für viele die einzige Einnahmequelle darstellt. Somit wiederum verständlich, aber zugegebener Maßen trotzdem nervig! Bis heute wissen wir auch nicht so recht den Grund, denn fast alle haben uns gewarnt am Strand entlang zu spazieren, es sei ja so gefährlich und wir sollten ja keine Wertgegenstände mit nehmen usw.! Passiert ist uns zum Glück aber noch nicht mal annähernd irgendwas und wir haben schon die Theorie aufgestellt, dass die Einheimischen mit dieser Masche nur mit den Touris ins Gespräch kommen wollen, um ihnen dann ihre Ausflüge usw. anbieten zu können. Hm!?

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Wir hatten auf alle Fälle eine tolle Zeit an der Küste Kenias und mussten dann leider auch schon wieder unsere 2 Roberts und Susi verabschieden, die nach und nach zurück nach Nairobi für den Heimflug oder zum Arbeiten fahren mussten.

Ein paar Tage später und nach einer Anreise von Gesamt 16 Stunden inkl. 12 Stunden Busfahrt sind dann auch Eva und ich wieder in Njoro angekommen. Die Tumaini Kids haben sich sehr gefreut, mich wieder zu sehen und sind mit weit ausgebreiteten Armen und einem breiten Lächeln im Gesicht auf mich zugestürmt...dieses herzliche Wiedersehen hat mich schon sehr berührt, muss ich zugeben.

Da Eva gerade eine Studie über Volunteertourismus macht, haben wir dann hier noch einige Menschen kennengelernt, die entweder wie ich als "Mzungu" in einem Projekt mitarbeiten und auch einen Kenianer der ebenso wie Julie&Moses und Panairobi einige Straßenkinder und Waisenkinder unterstützt, damit sie zur Schule gehen können und zumindest ab und zu eine warme Mahlzeit erhalten. Sehr interessante Gespräche und auch sehr erfreulich zu sehen und zu hören, wie sich manche Menschen für Ihre Mitmenschen einsetzen.

Evas Abreise stand dann leider auch bald kurz bevor und ich habe sie zurück nach Nairobi begleitet und wir haben noch zwei sehr nette Tage bei und mit Susi verbracht. Nun bin ich seit gestern wieder "alleine" hier im großen und weiten Afrika und werde meine restlichen vier Wochen mit den Tumaini Kids verbringen und zwischenzeitlich noch einige Ausflüge und Kurztrips in die wunderschöne Gegend hier machen. Da die Schule wieder angefangen hat und die Kids immer erst am frühen Abend nach Hause kommen, kann ich das sehr gut umsetzen. Mein Plan 7 Wochen zu reisen und 7 Wochen mit den Kids zu verbringen geht also super auf und ich freue mich erneut auf die kommenden Wochen...


Abschließend möchte ich mich noch mal bei meinen vier Salzburger Freunden bedanken, für die von Anfang bis Ende sehr wunderbare gemeinsame Zeit hier in Kenia...es war sooooo schön, dass ihr hier bei und mit mir eure Zeit verbracht habt! Solche Erlebnisse teilen zu können, ist für mich sehr wertvoll!

Asante sana!! :-)

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Ps.: es gibt ein Lied der österreichischen Band EAV aus den 90er Jahren, welches sehr gut zu einer ganz "gewissen Tourismus Sparte" für Damen an der kenianischen Küste passt :-)!
PPs.: Jambo heißt Hallo!

http://youtu.be/wbPJJlNt1KM


Masai Mara Masai Mara

Posted by Sanyes Wed, January 15, 2014 18:12:57

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Von Nairobi aus sind wir zu dritt in den sehr beeindruckenden und landschaftlich wunderschönen MASAI MARA Nationalpark (1510 Quadratkilometer) gestartet und haben hier eine 3 Tages Safari über X-Mas gebucht. Da ich mich wie immer nicht entscheiden kann welche Fotos ich am Schönsten finde, hier der extra Blogeintrag :-)

Den ganzen Tag sind wir mit einem Kleinbus, wo das Dach zu öffnen war, durch die gigantische Natur der Nord Serengeti gedüst und konnten dabei allerlei Tiere in freier Wildbahn und zum Teil ganz nahe neben dem Safariwagen beobachten.

Lucky us, haben wir von den berühmten BIG FIVE ganze 4 Arten gesehen
(Anm.: Der Begriff "Big Five" kommt ursprünglich aus der Jägersprache und benennt die 5 gefährlichst zu jagenden Tiere).

Nr.1 der Löwe

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Nr.2 der Elefant

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Nr.3 der Büffel

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Eine Büffelherde eingekreist von Löwen...ein faszinierendes Schauspiel der Giganten...am Ende haben es alle überlebt :-)
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Nr.4 das Nashorn

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Nr.5 der Leopard, der sich leider nicht gezeigt hat, den ich aber schon mal in Südafrika im Krüger Nationalpark live und in Farbe beobachten konnte :-)

Dafür hatten wir aber das große Glück Geparden zu sehen, die als die schnellsten Raubtiere der Welt gelten.

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Mein Lieblingstier ist die Giraffe :-)
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Auch sehr aufregend war es für uns, dass wir auf der Safari den besten Driver/Guide unser nennen konnten, er ist wie ein Wilder durch den Nationalpark gerast nur um uns die Tiere zu zeigen, ohne Rücksichtnahme auf das Auto, dass dann auch prompt ein paar Mal "liegenblieb", weil die Achse gebrochen ist. Schon im Park aber leider dann auch auf den extrem stark befahrenen Strassen Nairobis. Er hat immer wieder versucht die Achse wieder einzurenken mit diversen einfachen Hilfsmitteln (Bsp.: rückwärts mit Vollgas über große Steine zu fahren oder mit Seilen die Achse wieder anzubinden usw.)! Dadurch haben wir aber auch einen Security bewaffnet mit Pfeil und Bogen (wir haben ihn Legolas getauft) mitten in Nairobi kennengelernt, der meinte, er beschützt uns, denn es war bereits mitten in der Nacht...und bekanntlich ist das für uns "Weiße" ja nicht so ganz ungefährlich mit dem ganzen Gepäck irgendwo auf den Strassen Nairobis zu stranden! Letztendlich hat unser Driver uns aber unversehrt zurück in die Unterkunft gebracht und dann konnte er auch wieder lächeln :-)

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Eine Safari kann ich wirklich nur jedem ans Herz legen, ich habe bereits zum 2. Mal über Weihnachten eine Tour durch die faszinierenden Nationalparks Afrikas gemacht und beide Male bin/war ich schwer begeistert :-)

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Njoro, Nakuru, Naivasha, NairobiKenya

Posted by Sanyes Fri, December 20, 2013 23:55:01

Um auch mal was über Land und Leute zu berichten, die 4 N´s in denen ich bisher und in den letzten 6 Wochen gewesen bin:

NJORO ist der Ort in dem ich bis dato die meiste Zeit verbracht habe, hauptsächlich im Valley of Tumainis Childrens Home aber auch durch das kleine, nette Örtchen spaziere ich immer wieder mal, denn man kann Njoro sehr leicht zu Fuß erkunden...es gibt eine asphaltierte Hauptstraße und viele sog. Trampelpfade zu den einzelnen Häusern, Hütten und Geschäften! Sobald es regnet und das hat es leider doch recht häufig und heftig, scheinen diese Wege aber leider im Schlamm zu versinken, nichts desto trotz, müssen alle Einwohner diese Wege nutzen um hin oder retour zu kommen. Mein erster Einkauf waren also Gummistiefel um die mich so einige und besonders die Tumaini Kids beneiden...mein Plan ist es also, demnächst 21 Paar Gummistiefel zu kaufen :-))

Sehr süß finde ich die Tatsache, dass die Tiere wie Kühe, Schafe, Ziegen und Esel frei herumlaufen, sich quasi selber was zu futtern suchen und abends von selber wieder nach Hause trotten :-). Viele Einwohner hat Njoro nicht, aber man kann immer alle draußen vor den Hütten und Häusern antreffen, viele haben kleine Stände, womit sie ihr Geld verdienen indem sie z.B. die Ernte aus dem eigenen Garten verkaufen. Manchmal frage ich mich, wie eine Familie überleben kann, wenn ich mir so ansehe, was sie so am Stand liegen haben...ein paar Kartoffeln, zwei Bund Bananen und ev. noch ein paar Tomaten! Aber die Familien wissen wie man spart und kommen mit ganz wenigen Schillings am Tag aus, für unsere Verhältnisse undenkbar und meiner Meinung nach, sehr bewundernswert.

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NAKURU ist die nächstgrößere Stadt, die 4.größte Kenias und ca. 20 Autominuten von Njoro entfernt. Immer wieder mal fahre ich hierhin und schlendere durch die Stadt. Die ganze City gleicht einem riesig großen Markt, wo man alles kaufen kann, was das Herz begehrt. Es ist hier in Kenia ganz normal, dass auf den Straßen und vor den Geschäften große Decken ausgebreitet und Holzstände aufgebaut werden und darauf dann das zu Verkaufende angeboten wird. Angefangen beim Lolli und Früchten über zig Klamotten und Schuhe bis hin zu den traditionellen Kunstgegenständen...alles käuflich erwerblich!
Hier habe ich auch ein sehr nettes Restaurant mit Balkon gefunden, von wo aus ich dem Treiben der Stadt gemütlich mit einem Tusker zu sehen kann :-)

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Mein persönlich bevorzugtes Transportmittel (generell): das TUK TUK, welches ich bis dato nur aus Asien kenne, gibt es hier geilerweise auch. Viele Motorräder (Boda Boda´s) sowie Fahrräder mit "Rückbank" sind für die kurzen Strecken an jeder Ecke zu Hauf zu finden. Am Häufigsten sieht man aber Matatus (Kleinbusse) die für ganz wenig Geld Mensch, Tier und Gepäck von A nach B transportieren. Meist fahren die Kleinbusse von ziemlich hektischen Bahnhöfen ab, das Ziel wird mit Eisenschildern auf den Bus gestellt und erst wenn er voll ist, geht die Fahrt los. Fahrpläne oder Sitzplatzreservierungen gibt es hier scheinbar nicht und sobald ein Matatu angekommen ist, warten schon wieder ziemlich viele Menschen davor und wollen entweder selber in den Bus (bevor die anderen ausgestiegen sind :-)) für die nächste Fahrt, wollen dir ein Taxi vermitteln oder aber etwas verkaufen. Mit sog. Bauchläden gehen sie zwischen den Matatus herum und bieten dir selbst durch das Fenster noch ihre Waren an...von Wasser bis hin zur Sonnenbrille ist auch hier wiederum alles dabei, was man so brauchen oder eben auch nicht brauchen kann ;-) Da die Menschen sehr, sehr nett und freundlich sind, ist es manchmal schwer für mich, nicht jedem etwas abzukaufen aber sehr positiv empfinde ich es, dass nach einem kurzen Smalltalk die Händler mit einem Lächeln im Gesicht wieder gehen und nicht allzu aufdringlich sind. Da bei einer Wartezeit von sagen wir einer halben Stunde allerdings jede Minute jemand auf dich zukommt und dich anquatscht, kann das dann manchmal doch ein wenig nervig sein (aber nur ein bisschen, den ich verstehe, dass es lediglich ihr Job ist und sie so ihr tägliches Geld verdienen)!

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NAIVASHA ist ein Ort auch hier im schönen Rift Valley am Lake Naivasha, wo Eva und ich zwei Tage lang geblieben sind und mit Mountainbikes eine Tour in den "Hells Gate Nationalpark" gemacht haben, vorbei an Büffel, Wildschweinen, Pavianen und Gazellen. Leider habe ich keine Fotos von den Tieren da ich mich nicht getraut habe so knapp neben den wilden Tieren stehen zu bleiben :-). Auch wenn der Aufenthalt hier wegen dem Tourismus im Verhältnis recht teuer war, habe ich hier eine der besten Holzofen Pizzen ever gegessen! :-)

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NAIROBI ist die Hauptstadt Kenias mit über 3 Millionen Einwohnern und in dieser Stadt "wuselt" es nur so....viele, viele, viele Menschen sind hier unterwegs und viele, viele, viele Autos und Busse verstopfen die Straßen. Die Einwohner und der Verkehr bilden aber eine vermeintlich perfekte Symbiose und alles ist meist im "Flow". Was ich bis dato von Nairobi gesehen habe ist sehr konträr...einerseits wiederum die zahlreichen Geschäfte und Verkaufsstände bzw. Verkaufsdecken an den Straßen und das sog. reiche Finanzviertel mit seinen Hochäusern, Banken und teuren Läden, den propper gebauten Häusern und den schick angezogenen Menschen und andererseits die Slum´s an den Randbezirken. Alles ganz nahe beieinander.

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Aufgrund meiner Kontakte zur Organisation Panairobi konnte ich einen besonderen Einblick in den Mathare Slum erleben. Um die Zustände wie die Menschen und Kinder dort leben müssen zu beschreiben, fehlen mir ehrlich gesagt immer noch die Worte...traurig und erschütternd zugleich, dass es bei all dem Reichtum in Afrika und in der ganzen Welt solche Lebensbedingungen überhaupt noch geben muss. Mit einem sehr beklemmenden Gefühl sind wir durch einen Teil der Slum´s gegangen und auch wenn sich die Kinder über die Abwechslung gefreut haben und uns niemand komisch angesehen hat, im Gegenteil, viele haben uns sehr freundlich gegrüßt und angelächelt, kam ich mir wie eine reiche Gafferin vor. Nach wie vor sehe ich es sehr zwigespalten, ob es den Bewohnern, die ja alle nicht freiwillig so leben tatsächlich recht ist, andererseits wird es ihnen beim täglichen Überlebenskampf wiederum so ziemlich egal sein. Schwer zu sagen, meine Gefühle dabei sind und waren sehr gemischt! Schätzungsweise leben über eine halbe Million Menschen in Mathare, es ist das zweitgrößte und zugleich ärmste Slum Kenias. Panairobi unterstützt im Moment ca. 100 Kinder und Jugendliche aus dem Gebiet und die Organisation hat direkt vor Ort ein Zentrum gebaut, wo die Kids zu jederzeit hingehen können, um eben nicht auf der Straße sein zu müssen oder in vielerlei Formen unterstützt werden. Die Homepage ist sehr empfehlenswert: www.panairobi.net .


Mit Susi hatten wir bis dato ein paar tolle Tage, angefangen mit der Führung und Vorstellung des Panairobi Office, einem Ausflug in den Nairobi Wald mit anschließenden äthiopischem Essen, einem feuchtfröhlichem Tusker Abend in einer Bar und wie in einem der nächsten Bericht zu lesen sein wird, einem Trip mit Panairobi zum Mount Longonot samt Vulkanbesteigung. Da sie seit einigen Jahren nun schon in Kenia lebt, gibt sie viel "Insiderwissen" weiter, was sehr interessant ist und nochmals andere Einblicke und Eindrücke in und über das Land gibt. Hier im Bild mit Robert, einer der Erfolgsgeschichten aus den Mathare Slums, der durch die Unterstützung Panairobis seit vielen Jahren u.a. seine Ausbildung finanziert bekam, nun ein tolles Ziel vor Augen hat und mit ähnlichen Projekten hier in Kenia weitermacht. :-)

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Gemeinsam mit meiner Travelmate Eva die coolerweise seit 2 Wochen mit mir hier in Afrika ist, werde ich die nächsten Tage und Wochen hoffentlich noch vieles mehr erleben und bereisen. Als zusätzliches Highlight kommen noch zwei Freunde von uns angereist und wir werden u.a. einen afrikanisch-österreichischen Glühweinabend bei Susi zu Hause veranstalten, über Weihnachten auf Safari in die Masai Mara fahren und Silvester in der Nähe von Mombasa am wunderschönen Beach feiern. :-)

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Ich freue mich sehr, über den "Besuch" meiner 3 Freunde und über die Erlebnisse und Eindrücke die in den nächsten Wochen noch auf mich warten.


Ich fühle mich sehr wohl und sicher im großen und weiten Afrika, was natürlich allem voran der Herzlichkeit und Liebenswürdigkeit der Menschen hier zu verdanken ist. Zum Abschluss noch eine Lebenseinstellung bzw. Weisheit die mir hier sehr gefällt: Hakuna Matata was soviel bedeutet wie: alles kein Problem!!

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Tumaini und ich...Tumaini

Posted by Sanyes Sat, November 30, 2013 22:06:22

Und wieder ist eine Woche vorbei, in der ich mich hauptsächlich mit den Kids beschäftigt habe...die Lieblingsbeschäftigung aller ist es eindeutig UNO zu spielen und am Liebsten würde sie es den ganzen Tag machen :-) Die Spielesammlung mit Mensch ärgere dich nicht, Halma, Mühle usw. ist auch groß angesagt und natürlich malen, malen, malen...Gestern habe ich dann die Wasserfarben mitgebracht und siehe da, manche kannten das noch gar nicht und haben sehr zögerlich begonnen die Farben zu benutzen. Wiederum sind tolle Bilder entstanden und ein paar der Kids haben echt Talent frei etwas abzumalen, andere lieben dafür das transparente Papier dass ich mitgebracht habe und pausen aus den Büchern diverse Dinge ab und bemalen diese dann. Es ist herrlich zuzusehen, wie konzentriert manche dabei sind und sich auch durch die ganze Hektik die immer wieder rundherum herrscht, nicht durcheinander bringen lassen.

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Generell muss ich schon sagen, dass es mir immer wieder auf Reisen auffällt: die "Südländer" haben ein ganz eigenes Empfinden für Lautstärke oder ist es umgekehrt, haben wir "Nordlichter" es immer viel zu ruhig? Meist laufen zwei Fernseher und ein Radio gemeinsam auf volle Tube aufgedreht und dabei wird noch gesungen, gelacht, getrascht und getanzt...auch wenn der Empfang nicht sonderlich gut ist, egal, immer volle Kanne Lautstärke, sodass mir echt manchmal die Ohren sausen :-)

Toll angekommen, speziell bei den größeren Kids, sind meine Puzzles! Ich habe sehr günstig Puzzlebälle und Puzzlepyramiden erstanden und mitgebracht! Das kannten sie hier so noch überhaupt nicht und waren Anfangs ziemlich überfordert und ratlos, wie das wohl funktionieren soll...aber siehe da...sie haben es gemeinsam geschafft! :-)

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Teamwork wird hier ganz groß geschrieben, jeder hilft jedem, sie passen aufeinander auf und erziehen sich gegenseitig! Natürlich gibt es auch Streit aber zum Unterschied zu den Kinderstreits in meiner Heimat, geht es hier darum, wer Wasser schleppt und wer kocht usw.! Die Situation, dass es im Haus von Tumaini kein Wasser gibt, wäre für uns echt undenkbar...hier gehört es zur Tagesordnung auch vieler anderer Familien im Dorf Njoro! Selbst die Kleinsten gehen schon kilometerweit mit den Wasserkanistern...einmal haben sich die Mädchen 2 Stunden Zeit gelassen, um das so dringend benötigte Nass zu bringen und auf die Frage, wo sie denn solange gewesen sind, dürfte der eigentliche Sonnenschein Mary eine freche Antwort gegeben haben und hat prompt von der Nanny eine heftige Standpauke erhalten (alles natürlich in Kisuaheli). Normalerweise werden die afrikanischen Kinder gegenüber den Erwachsenen nicht frech und es wird getan was angeschafft wird, so hat es mir zumindest Julie erklärt! Ich denke, ich habe da auch generell zu viel Mitleid mit den Kids, da Ihr Schicksal ja schon ein hartes Los ist, andererseits haben sie im Valley of Tumaini eine echt liebevolle Familie gefunden, die sich um sie sorgt und sich kümmert, da gehören solche Streits und Unstimmigkeiten wohl auch mal dazu!

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Süß fand ich die Situation, als ich drei Wassermelonen vom Markt mitgebracht habe und die Kids mich fassungslos angesehen haben, WAS du alleine hast drei Melonen getragen? Aber sie selber tragen einen schweren Kanister voller Wasser am Kopf wie man hier auf dem Foto sieht!!! Tja, da nimmt der Klassiker: "ich habe eine Wassermelone getragen", ganz andere Dimensionen an :-)


Ein sehr konträres Programm war mein Besuch in einem angesagten Club in der Stadt und ein sonntäglicher Kirchenbesuch :-) Alle gehen hier zur Kirche und sind sehr gläubig, im Gegensatz zu den strikt geführten Messen nach Plan die ich noch von Österreich her kenne, werden hier nacheinander die Kinder, die Teenies, die Väter und die Mütter nach vorne geholt um zu singen! Begleitet werden sie dabei von einem Schlagzeug und Trommeln und sie haben sogar ein Mikrophon (damit es ja schön laut ist :-)) ... alle sitzen ganz fromm in den Bänken und genießen sichtlich die gemeinsame Zeit in der Kirche. Der Clubbesuch war auch sehr spannend und lustig, ich sage nur: Dirty Dancing wohin man blickt! Sexy zu tanzen ist wohl eine der Leidenschaften der Kenianer und Kenianerinnen und der DJ trohnte hoch oben mit seinem Apple Laptop und spielte eine Tanznummer nach der anderen...zu späterer Stunden dann auch Songs die ich kannte!

Mal wieder und wie sooft, war und bin ich entweder die einzige Weiße oder eine von ganz, ganz wenigen und entsprechend "begehrt"... sobald ich auf der Tanzfläche war, scharrten sich die Leute um mich und wollten mit mir tanzen. Meist komme ich mir sowieso wie ein Star vor, da ich ständig angequatscht und gegrüßt und angeguggt werde :-) Es ist immer noch ungewohnt und auch ein wenig einschüchternd, auch wenn ich das von Indien her schon kenne! Aber ich muss sagen, es sind alle irrsinnig herzlich, freundlich und nett und freuen sich einfach nur in mir eine Abwechslung zu sehen und sie freuen sich, speziell die Kinder, mich zu fragen: How are you? :-) das habe ich nun schon gefühlte 1.000 mal gehört und beantwortet! Selbst die Tumaini Kids und Julie lachen schon darüber und machen ihre Späße mit mir...How are you Muzungu :-) Herrlich aber wie gesagt, auch sehr befremdlich, nach wie vor! Hier ein paar Fotos der Kids vom Dorf wie sie sich über meine Kamera freuen und mir "high five" geben:

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Nächste Woche und darauf freue ich mich sehr, kommt meine Travelmate Eva für ein paar Wochen nach Kenia und wir werden zuerst ein paar Tage in Nairobi bleiben und die Stadt erkunden und auch Panairobi besuchen, die Organisation die ich schon seit ein paar Jahren unterstütze (siehe auch www.sanyes.at/Afrika). Allen voran freue ich mich Susi zu besuchen, auch aus Salzburg, die in Nairobi lebt und mit den Straßenkinder und Panairobi hier arbeitet. Ich bin schon sehr gespannt auf deren Arbeit vor Ort. Panairobi versucht den jungen Leuten eine Perspektive zu geben und sie ausbilden zu lassen, damit sie aus den Slums und von der Straße wegkommen können. Ein Projekt dazu kann in folgendem Film "When a bag is more than a bag" (www.vimeo.com/79944107) angesehen werden. Taschen die selber aus recycelten Tetrapaks gemacht und verkauft werden. Sollte also jemand Interesse haben, könnt ihr sehr gerne www.panairobi.net oder auch mich direkt kontaktieren, ich leite eine Anfrage sehr gerne weiter.


Danach kommen Eva und ich wieder hierher ins Rift Valley und werden gemeinsam die wunderschöne Gegend erkunden. Da die Eintritte in die Nationalparks und die Touren denn doch im Verhältnis recht teuer sind, habe ich mit den Ausflügen gewartet und freue mich daher umso mehr, mir auch endlich das Land Kenia selber anzusehen.


Im Übrigen und an alle Österreicher: die Währung hier ist der kenianische "SCHILLING" :-) so lustig für mich, da das auch die Währung von Österreich vor dem Euro war und mit der ich aufgewachsen bin...Herrlich, wenn ich frage, wie viele Schilling kostet das...
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Generell kann man hier tatsächlich alles kaufen, sogar die leckere Milka Schokolade (was ich auch prompt getan habe) und meine heißgeliebten gesalzenen Lay´s Chips, die es ja leider im Ösiland nicht gibt :-)

Das Nationalgetränk ist das Tusker Bier und schmeckt sehr lecker... :-)
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In diesem Sinne...Prost :-) :-) :-)


Valley of Tumaini Childrens HomeTumaini

Posted by Sanyes Tue, November 19, 2013 22:13:53

Es ist mir eine Freude und Ehre heute das Haus und die liebenswerten Kids von "Valley of Tumaini Childrens Home" vorzustellen:

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Blog image Ich nenne das Haus auch gerne Villa Kunterbunt (von Pippi Langstrumpf) :-) Leider ist es abends recht kalt hier, da es nicht überall Fenster gibt und die Nächte in Kenya eher kühl sind!

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Links und unten: die Küche mit Feuerstelle, die auch benutzt werden muss, da die tatsächliche Küche nicht richtig funktioniert und auch der Herd zu viel Strom verbrauchen würde...

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Die Kids müssen/dürfen/sollen/wollen selber kochen...

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Immer Sonntags werden selber Ciabatti gemacht...

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Die Außentoilette,da es kein fließend Wasser gibt seit leider schon längerer Zeit! ;-(

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Der große (und einzige) Tisch mit Bänken ohne Lehne ... dient als Esstisch, Schreibtisch, Spieltisch uvm.
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Voller Freude werden die von mir mitgebrachten Stifte in Beschlag genommen und mit ganzer Konzentration z.B. Mandalas gemalt...und alle Bilder haben wir in den Schlafräumen aufgehängt...

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...das ist Mercy...eines der cleversten und hübschesten Kids in Tumaini...

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...das ist Jane...ein relativ schüchterner Teenie...

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...die kleine Susan...die Schwester von Jane und das jüngste Mädchen in Tumaini...

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...das ist Esther...sie ist eigentlich sehr taff, aber beim Fotografieren sehr schüchtern...

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Im Jungszimmer wohnen: Elijah...er ist einer der jüngsten und herzigsten Bewohner von Tumaini und liebt es mit mir zu spielen und zu lachen...

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...das ist Viktor...ein sehr ruhiger und zurückhaltender Junge, der hier ist seit er ca. 18 Monate jung ist...er hat wohl die traurigste Vergangenheit und als einziges Kind kein leibliches Geschwisterchen in Tumaini...

Blog image...sein Name ist Lucky Boy...er kann sehr gut (für mich) von Suaheli ins Englische übersetzen und liebt es Limbo zu spielen und zu malen...

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...das ist einer der beiden Joseph´s...ein ebenso schlaues wie süßes Kerlchen...

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...Joseph K. und Robert...die beiden sind begnadete Maler und können freihand z.B. Tiere aus den von mir mitgebrachten Büchern abmalen...

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Im Wohnzimmer stehen zwei Sofas, die mittlerweile schon einige Jährchen alt sind...aber immer noch zweckdienlich sind...z.B. als Leseecke...

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...zum Spielen mit den Sachen die aus Österreich kommen...:-)

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...zum Fernsehen, wobei der TV eigentlich nur rauscht und ein verzehrtes Bild zeigt und der PC glaube ich gar nicht funktioniert...hier rechts ist John...er hat mir aus Perlen ein Armbändchen selber gebastelt und geschenkt!

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...der Kamin im Wohnzimmer...noch vollständig leer als ich ankam, da es in Tumaini so gut wie keine Spielsachen gab, ist mittlerweile vollgestellt :-) Am meisten freue ich mich darüber, dass die Kids sehr viel Freude und Spaß daran haben, mit den Sachen und mit mir zu spielen...:-)

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...Menschen ärgern...mit dieser Spielesammlung habe ich bereits als Kind gespielt :-)

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...das Lieblingsspiel aller Kids ist eindeutig: UNO...

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...zwei der älteren Jungs: Timothy (rechts) mit James beim Mühle spielen...

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...Memory spielen auf der Terrasse...

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...und Luftballone und Bälle sind sowieso sehr heiß begehrt...

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...James (links), Johnson (Mitte) und Samuel (rechts) sind meist in der Schule oder unterwegs (klar, als coole Teenager) :-)

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...Mary, die gute Seele von Tumaini...liebenswert, schlau, hilfsbereit und lässt einen bei einer Umarmung kaum mehr los...

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...Johnathan (hier mit seinem kleinen Bruder der gerade zu Besuch ist) wohnt mit noch zwei anderen Jungs James und Ibrahim nicht mehr in Tumaini, da sie schon fast volljährig sind. Sie wohnen (wie auch ich) bei Julie & Moses, die ein paar Gästhäuser auf Ihrem Grund stehen haben. Die Jungs sind alle sehr gut und fleißig in der Schule, damit sie eine gute Zukunft haben können und helfen wo sie nur können und gebraucht werden.

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Das ist Phyllis...sie wohnt zur Zeit im Haus von Julie & Moses und übt sich als Hausmädchen...sie kocht, wäscht, putzt und das alles macht sie sehr gut und mit einem ständigen Lied auf den Lippen :-)

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Hier noch die eigenen Kids von Julie & Moses: Bryan, Baby Cindy und Ashley...die tagtäglich mit mir in Tumaini sind und sich mit den Waisenkindern alles teilen und sich selber als große und glückliche Familie bezeichnen :-) Herzallerliebst die drei!

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And last but not least...Tante Gertrud...die sog. "Nanny"...sie wohnt mit ihrem kleinen Sohn Austin (siehe unten mit seinem eigenen Rad) in Tumaini und kümmert sich wie eine Mama um alle Kids und um alles was sie so im täglichen Leben brauchen...ebenso wie Julie & Moses eine ganz tolle Persönlichkeit!

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Julie (hier in der Mitte) & Moses (leider nicht im Bild) werden von allen Kids liebevoll Mum & Dad genannt, da sie diejenigen sind, die das Waisenhaus Valley of Tumaini vor vielen Jahren ins Leben gerufen haben und sich um alle Kids kümmern und für sie da waren als es nötig war und für sie solange da sein werden, bis sie ein eigenes Leben führen können...natürlich nicht nur persönlich sondern weil es ohne nicht geht, auch finanziell, da hier der Staat keinerlei Unterstützung anbietet, noch nicht mal für die kostenpflichtige Schulausbildung oder das Organisieren der originalen Geburtsurkunden, die aber benötigt werden und zum größten Teil nicht vorhanden sind, was auch heißt, dass die meisten der Kids nicht mal wissen, wann sie Geburtstag haben und wie alt sie genau sind! Traurig aber wahr...:-(

Daher erwähne ich es hier gerne noch einmal: ich habe ein Spendenkonto eingerichtet und jeder Euro, der ankommt wird direkt von mir in die Schulausbildung und Grundbedürfnisse aller Kids weitergeleitet und kommt zu 100% dort an, wo es benötigt wird...dass kann ich nach nunmehr zwei Wochen hier mit absoluter Sicherheit behaupten! :-)) Siehe auch: www.sanyes.at

(IBAN: AT371200010004607734 / BIC: BKAUATWW / Sandra Uebelhör / Projekt Sanyes)

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:-) und ich darf natürlich auch nicht fehlen in der Bildersammlung aus Tumaini...unschwer zu erkennen, an meiner Hautfarbe und meiner typischen Fotopose :-) Peace!



Ich bin angekommen...Tumaini

Posted by Sanyes Sat, November 09, 2013 19:49:35

Nun bin ich seit ein paar Tagen hier in Njoro/Kenya und meine ersten Eindrücke sind überwältigend. Allen voran: die Gründer Julie & Moses, die mich sehr herzlich in Ihre "große Familie" und in ihrem zu Hause aufgenommen haben. Zwei sehr tolle Persönlichkeiten mit drei eigenen süssen Kindern, die Tag für Tag hart arbeiten und vieles organisieren, sodass die 21 Waisenkinder ein gutes Leben führen können. Dafür haben sie u.a. ein Haus gemietet, wo die Kids mit einer Art Nanny leben. Am besten gefällt es mir, dass die beiden all das auf eigene Faust machen, ohne dass eine Organisation dahinter steckt.

Die Kids selber waren anfänglich schüchtern, haben mir kaum in die Augen gesehen und nur ganz leise gesprochen, aber Tag für Tag tauen sie mehr und mehr auf und ich merke wie sehr sie mich jetzt schon ins Herz geschlossen haben, da sie nun ständig meine Nähe suchen sobald ich da bin, mich zum Abschied lange umarmen und mich mit großen glücklichen Augen ansehen, wenn ich ein neues Spiel, Buch oder Sonstiges mitbringe und meine Zeit mit Ihnen verbringe. Heute haben sie wohl ein bisschen Taschengeld für Kaugummis bekommen und von dem wenigen Geld haben sie auch für mich einen gekauft :-)..."von denen die am Wenigsten haben, kann man am Meisten erwarten."

Das Dorf in dem ich gelandet bin hat nur eine asphaltierte Strasse ohne Strassenbeleuchtung, der Rest scheint nach einigen mittlerweile sehr heftigen Regenfällen quasi im Schlamm zu versinken. Nichts desto trotz sind alle Menschen immer draussen vor Ihren spärlichen Hütten und lächeln mich breit grinsend an, wenn ich vorbei komme. Die vielen, vielen Kinder begrüssen mich permanent mit einem fröhlichen "How are you" und schon nach wenigen Tagen klatschen wir uns mit "High five" ab...alles mit einem herzlichen Lächeln im Gesicht und der Spitzname für uns "Weisse" ist "Muzungu" und das höre ich sehr oft, da ich weit und breit die Einzige hier bin :-) Herrlich!

Ein wenig gewöhnungsbedürftig für mich ist es, dass es um 19:00 Uhr dunkel wird und ich dann quasi nicht mehr alleine auf die Strasse darf/sollte, die Erklärung dafür ist es, dass es zwar nicht wirklich gefährlich ist, aber da ich nun zur Familie gehöre, passen sie auf mich auf, sodass mir ja nicht mal im Ansatz etwas Negatives passiert! Niedlich aber wie gesagt, sehr ungewohnt für mich freiheitsliebenden Menschen.

Und ich denke, ich bin im regnerischsten Teil von Afrika gelandet, leider ist es sehr oft bewölkt und regnet viel und heftig, sodass ich froh bin, meinen sogenannten "Zwiebellook" zu haben, da es dadurch (gerade Abends) doch sehr kühl ist. Sobald die Sonne aber hervorblinzelt, spüre ich wieder, wo ich bin :-)

Alles in allem und nach anfänglicher doch großer Nervosität, was mich hier alles erwartet und wie ich wohl aufgenommen werde, bin ich sehr, sehr froh diesen Schritt gemacht zu haben und freue mich auf die nächsten Tage und Wochen.

Vielen lieben Dank auch noch mal an alle, die mein Projekt finanziell unterstützen, das meiste Geld wird nach Rücksprache mit Julie & Moses direkt an die Schulen gehen um die weitere Schulbildung der Kids zu finanzieren. Dies ist allem voran das aller, aller Wichtigste und Nachhaltigste was wir hier machen können.

Und bald werde ich mir den berühmten Lake Nakuru mit seinen abertausenden Flamingos ansehen :-) ;-) :-)

Looooooos geht´s...Sponsorship

Posted by Sanyes Mon, November 04, 2013 02:39:08

In ca. 12 Stunden sitze ich im Flieger ab Salzburg via Istanbul nach Nairobi. Unterwegs bin ich dafür ca. 13 Stunden! Die letzen Tage waren noch recht "turbulent" und trotz einem etwas gemischten Gefühl, was da wohl jetzt alles auf mich zukommt, bin ich voller Vorfreude und Tatendrang und ich bin bereit...
Die Koffer sind gepackt und was drinnen ist seht ihr hier: Überrrrrraschung ;-)!!

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